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Aus der Freien Presse (Stollberger Zeitung) vom Mittwoch, den 13. Januar 2010
Leserausweise werden ersetzt
Stollberg. Die Stadtbibliothek Stollberg verwaltet die Ausleihen ihrer Nutzer künftig per Computer. Bis zum Sommer wird in Kooperation mit der Gesellschaft für Wohnungsbau Stollberg schrittweise die Einführung einer EDV-Verbuchung umgesetzt. Die derzeitigen Leserausweise werden dabei durch Leserkarten ersetzt. "Die Neuerung vereinfacht sowohl für die Nutzer als auch für die Mitarbeiter Vieles", erläutert Kathleen Roskosch, die Leiterin der Stadtbibliothek Stollberg. So seien schnellere Auskünfte über Rückgabetermine möglich. In der Bibliothek wurden allein in der ersten Januarwoche 1600 Medien ausgeliehen.
So sehen die künftigen Lesekarten aus:
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Wohnungsbau und Volkswirtschaft
Unter dieser Überschrift hat das Magazin für kommunale Wirtschaftstätigkeit – rathausconsult – festgehalten, dass die Wohnungswirtschaft einen wesentlichen Teil im Rahmen der Volkswirtschaft beträgt (siehe unten). Dieser Anteil könnte sich aus meiner Sicht wesentlich erhöhen, wenn den Wohnungsunternehmen die erwirtschaftenden Mittel auch maßgeblich für die Wohnungsbautätigkeit zur Verfügung stehen und nicht wie weit verbreitet, in die sog. Altschulden nach dem Altschuldenhilfegesetz fließen würden. Eine große Entlastung für die ostdeutschen Wohnungsunternehmen, mit der Wirkung zur Erreichung weiterer Inventionsspielräume – verbunden mit der Möglichkeit zur Nutzung von Kofinanzierungen der Gebäudesanierungs- und Stadtumbauprogramme – und zur Belebung der Konjunktur, wäre somit die stringente Entlastung von Altschulden. An dieser Stelle kann ich die Bestrebungen des GdW (Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen), wie zum wiederholten Mal im Februar in Leipzig gefordert, nur begrüßen.
Georg Grajewski
„Wohnungs- und Baupolitik ist auch Konjunkturpolitik. Das Eduard-Pestel-Institut hat im Auftrag der drei Verbände Bundesverband Deutscher Baustoff- Fachhandel e.V. (BDB), Deutsche Gesellschaft für Mauerwerkshau e.V (DGfM) und dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmer e.V. berechnet, wie sich eine erhöhte Wohnungsbautätigkeit auf den Arbeitsmarkt und die öffentlichen Haushalte auswirken würde. Würde die Bautätigkeit auf 400.000 neu gebaute Wohnungen pro Jahr steigen – das entspricht dem tatsächlichen benötigtem Bedarf – könnten demnach ca. 745.000 Menschen zusätzlich Beschäftigung finden. Anders berechnet: Eine Milliarde Euro Investitionen im Gebäudebereich schaffen und sichern bis zu 25.000 Arbeitsplätze im Jahr. Auch die öffentlichen Haushalte profitieren, da Steuern und Sozialabgaben in Höhe von bis zu 47% der Investitionskosten als Einnahmen an den Staat zurückfließen.“
Quelle: rathausconsult 2010, Ausgabe März 2010, Seite 45
| Information vom Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. |
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TIPP DES MONATS
Tipps der Wohnprofis zum Energiesparen in der Wohnung
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- Drehen Sie die Heizkörper in regelmäßig benutzten Räumen nie ganz ab. Wenn Räume auskühlen, sinken die Wandtemperaturen. Der Raum bleibt daher auch bei kurzzeitigem Erwärmen unbehaglich.
- Temperieren Sie wenig beheizte Räume nicht über andere, beheizte Räume, mit. Dies erhöht die Schimmelgefahr - die wärmere Luft transportiert Feuchtigkeit in den kalten Raum, wo sie kondensieren kann. Wenn eine Wohnung nur über einen Heizkörper beheizt wird können unter Umständen auch die Energiekosten steigen, weil an dem Heizkörper besonders viele Einheiten gezählt werden.
- 20 - 22°C Raumlufttemperatur sind in der Heizperiode ausreichend. Es ist nicht nötig, den Raum so stark zu heizen, dass man darin im T-Shirt sitzen kann.
- Verdecken Sie die Heizkörper nicht durch Gardinen oder Möbel. Das behindert die Wärmeabgabe an den Raum und führt so zu höheren Heizkosten.
- Schließen Sie während des Lüftens die Thermostatventile. Durch die kalte Außenluft „denkt" das Thermostatventil sonst, der Raum sei kalt. Das Ventil würde vollständig öffnen, wodurch der Heizkörper besonders viel Wärme abgeben würde, während das Fenster offen ist.
- Ein energieeffizienter neuer Kühlschrank kann gegenüber einem Altgerät 40 Euro und mehr an Stromkosten im Jahr einsparen. Achten Sie deshalb bei der Anschaffung neuer Elektrogeräte auf die Energieeffzienz-Kennzeichnung A++.
- Lassen Sie Fernseher und andere Elektrogeräte nach der Nutzung nicht im Standby-Modus, sondern schalten Sie sie ganz aus.
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